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Imposante Klänge beim Gottesdienst am Stephanstag in Reute

Von berührend bis imposant reichte das Spektrum der Musik, die vom Musikverein Reute-Gaisbeuren unter dem Dirigat von Erich Steiner beim festlichen Gottesdienst am Stephanstag in Reute zu Gehör gebracht wurde.

60 MUSIKER

Reute – Am diesjährigen Stephanstag war die Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Peter und Paul in Reute wieder bis auf den letzten Platz besetzt, als Pfarrer Thomas Bucher den Gottesdienst eröffnete. Bereits zum Einzug erklang die festliche „Fanfare Royale“, intoniert von über 60 Musikern des örtlichen Musikvereins unter dem Dirigat von Erich Steiner.

Vor dem Tagesgebet sangen die Gottesdienstbesucher, musikalisch begleitet vom Blasorchester, „Zu Betlehem geboren“. Nach der Lesung von den Geschehnissen um den Tod des Tagesheiligen Stephanus wurde „Ich steh an deiner Krippe hier“ in einer berührenden holländischen Instrumentalfassung zu Gehör gebracht. Nach der Predigt folgte nochmals Gemeindegesang mit dem Weihnachtslied „Adeste fidelis“. Mit einer Variation von „Stille Nacht“ aus der Feder von Franz Gruber wurde bei der Gabenbereitung eine friedvolle und andächtige Stimmung im Kirchenraum wahrgenommen. Zarte Töne entlockten die Blechbläser des Musikvereins beim „Andachtsjodler“ zum Agnus Dei, das bei jeder Wiederholung mächtiger wurde. Mit „Der Festtag“ vom österreichischen Komponisten Sepp Tanzer wurde während der Kommunion ein wahres Meisterwerk der Blasmusik von den Musikern intoniert, das die ganze Klangvielfalt des Orchesters in der Wallfahrtskirche widerspiegelte.

Mächtiger Schlussakkkord

Nach dem Schlusssegen erklang traditionell das „O du fröhliche“. Als Schlusspunkt zum feierlichen Auszug des Festgottesdienstes von Pfarrer und den Ministranten erschallte das bekannte „Highland Cathedral“, beginnend mit einem feinen Oboensolo, sich immer weiter steigernd bis zum mächtigen Schlussakkord mit Pauken und Trompeten.

© Daniel Maucher, MV Reute-Gaisbeuren /
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