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„KIRCHE DER ZUKUNFT“ - GEBÄUDEPROZESS

Im zweiten Teil der Gemeindeversammlung informierte Sandra Weber über den Gebäudeprozess.
Hintergrund ist die Vorgabe, dass jede Seelsorgeeinheit mindestens 30 Prozent ihrer beheizbaren Gebäudefläche – ausgenommen sakrale Gebäude – reduzieren muss. In diesem Zusammenhang stellte sie Entwürfe eines vom KGR beauftragten Architektenbüros vor, die mögliche Perspektiven aufzeigen, wie das Gemeindehaus St. Peter künftig verkleinert und zugleich weiterhin sinnvoll genutzt werden könnte.
Das Schaubild oben zeigt einen blauen Block. Der würde die zukünftigen Büroflächen beinhalten, sowohl vom Pfarrbüro wie auch von der Kirchenpflege und der pastoralen Mitarbeiter. Eingang wäre vom Kirchplatz her, so dass Kirche und Pfarrbüro/ Pastorales Personal eine Einheit bilden.
Die grüne Fläche im Schaubild zeigt die verbleibenden Gemeinde- bzw. Jugendräume. Die Jugend (also die Ministranten, die Kolpingjungend oder auch die Jugendseelsorge von David Bösl) würde in den Peterskeller ziehen und hätte dort eigene Räumlichkeiten. Alle anderen Gruppierungen in der Gemeinde teilen sich dann den Großen und Kleinen Saal, der allerdings ohne Galerie gedacht werden muss.
Und alles, was im Schaubild gelb ist, wären freie Flächen, die entweder verkauft oder vermietet werden können. Hier ist der KGR dran, um mögliche Kooperationspartner ins Boot zu holen. Und um etwaige Umbauten finanziell stemmen zu können ist angedacht, den Gut-Betha-Platz 10 zu verkaufen, der im Unterschied zum Pfarrhaus (das gehört dem Land) im Besitz der Kirchengemeinde ist.
Kathrin Dürste / Stefan Werner