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Die Haushaltslage ist besorgniserregend

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KIRCHENGEMEINDERAT ST. PETER

 In der ersten Sitzung im Jahr 2024 (am 23. Januar) haben sich die Mitglieder des Kirchengemeinderates von St. Peter mit den Zahlen des Doppelhaushalts 2023/2024 beschäftigt. Die Planungen für 2023 haben sich inzwischen erübrigt, weil das Jahr bereits zu Ende gegangen ist. Dass erst jetzt der Haushalt erstellt wurde, lag an personellen Engpässen im Verwaltungszentrum Kisslegg. Der Verwaltungsausschuss hatte im Vorfeld bereits den Plan gesichtet und Ergänzungen und Veränderungen vorgeschlagen, die in den Entwurf eingearbeitet worden sind. Pfr. Bucher erläuterte die Zahlen, die eine besorgniserregende Tendenz aufzeigen: Da die Kirchensteuermittel zurückgehen, bei gleichzeitig steigenden Personalkosten, können aus dem laufenden Haushalt fast keine Überschüsse als Investitionsmittel in den Vermögenshaushalt übergeführt werden. Bei größeren Ausgaben, die vielleicht noch kurzfristig anfallen, muss dann auf Rücklagen zurückgegriffen werden. Das ist für St. Peter derzeit noch zu stemmen, in den anderen Gemeinden der SE wird das zu größeren Schwierigkeiten führen. 
Erste Überlegungen wie dieser Tendenz zu begegnen ist, wird der Verwaltungsausschuss bzw. der Kirchengemeinderat in den nächsten Sitzungen beraten. 
Mit den Stimmen aller Anwesenden wurde der Haushaltsplan 2024 genehmigt und gleichzeitig die Jahresrechnung 2022 festgestellt.

Der Erlös aus dem Scheinheiligenball 

Als weiterer Beschluss wurde in der Sitzung gefasst, dass der Erlös aus dem Scheinheiligenball der Renovierung des Chor- und Musikraumes im Gemeindehaus zugute kommen soll. Da sind die ersten Malerarbeiten schon erledigt, als nächstes stehen die Elektro-Arbeiten (der Austausch der Lampen) an. 
Die Sitzung endete mit vielen kleinen Infos zur Fasnet oder zu besonderen Terminen im Jahr 2024. Begonnen hatte sie mit einer Nachlese zu Advent und Weihnachten