Herbstfest der Solidarischen Gemeinde mit Entertainer Barny Bitterwolf

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Ortsvorsteher Achim Strobel assistiert bei Barny Bitterwolf
(Bild und Text: Rudi Heilig)

 

Seit dem Jahre 2007 lädt die Solidarische Gemeinde jeweils im Herbst alle ehrenamtlichen Helfer zusammen mit den pflegenden Angehörigen zu einem Danke-Nachmittag ein. Am Samstag war der Saal wiederum voll, als der Singkreis der Solidarischen Gemeinde unter der musikalischen Leitung von Brigitte Feidl eröffnete. Lothar Grobe konnte neben vielen Franziskanerinnen vom Kloster Reute auch Pfarrer Stefan Werner, Ortsvorsteher Achim Strobel sowie Alfred Maucher von der Stadtverwaltung willkommen heißen.

„Menschen zusammen zu bringen ist ein Hauptziel der Solidarischen Gemeinde - und wir wollen aber auch das gute Miteinander pflegen“, so Lothar Grobe bei der Begrüßung. Zusammen mit der Organisierten Nachbarschaftshilfe (Margret Bredemeier und Agi Schneider), den Caritasfrauen (Maria Rundel und Lydia Lerner) und Schwester Martha Göser als Organisatorin der Senioren-Nachmittage leisten die vielen Ehrenamtliche der Solidarischen Gemeinde jährlich mehrere tausend ehrenamtliche Stunden.

Viel zum Lachen hatte Multitalent Barny Bitterwolf bei seinem Auftritt „Xsond und gfräs“ auf Lager. So gab der aus Funk und Fernsehen bekannte Urschwabe zehn schwäbische Rezepte für d’Gsondheit mit viel Witz und Humor preis: „Bewega, loosa, schnaufa, essa, drenga, saua, schwätza, singa, mitanander tue und lacha mehr als andere“.

Beim Thema „saue“ hatte er auch folgende Story auf Lager: Seine Nachbarin war im Garten, während ihr Mann im Haus einen Telefonanruf für sie bekam. Stimmgewaltig rief er sie an die Leitung: „Sau Alte“. Seine Definition für „Alte“ lautete hier: „Aller-liebste, teuerste Ehefrau“.

Bei einem Reaktionstest hatten Barbara Henneberger, Angelika Szabo und Christel Teofanovic die Nase vorn. Als Belohnung durften sie die „Waldburger Kuhglocken“ in die Hand nehmen und nach seiner Anleitung das Lied „Ein schöner Tag“ intonieren. Beim berühmten Leberkäs-Lied benötigte Bitterwolf Ortsvorsteher Achim Strobels Mithilfe. Mit einer Luftpumpe durfte er „ploppen“, aber nicht bevor der Entertainer sein rechtes Bein hob. Da Strobel aber auch mal beim linken Beinheben aktiv wurde, veranlasste den Moderator zum Spruch: „Und so etwas ist Ortsvorsteher geworden“.

Schwester Josefa und Rudi Eisele erwiesen sich als exzellente Sängerin und Sänger. Als Preis dafür durften beide vom Publikum gesummte Lieder erraten. Unter großem Applaus gewann Schwester Josefa diese lustige Runde.

Die Bewirtung ließ keine Wünsche offen. Selbstgebackene Kuchen gab es zu Kaffee oder Tee am Buffet. Nach einem Grußwort von Alfred Maucher, Fachbereichsleiter „Öffentlichkeit“ bei der Stadtverwaltung Bad Waldsee berichtete Konstantin Eisele als Vorsitzender, dass es am Montag in Stuttgart um die Finanzierung des eingereichten Pilotprojekts „Barrierefreiheit“ gehen werde. Mit dessen Verwirklichung sollen ältere Mitbürger die Möglichkeit erhalten, länger am Ort zu bleiben.

Beim „Törggelen“ mit Südtiroler Spezialitäten, Wein und Speck klang der unterhaltsame Nachmittag aus.