Patrozinium und Ministrantenaufnahme in Reute

Der Chorraum war festlich ausgefüllt vom Kirchenchor und den vielen Mitfeiernden angefangen von den Ministranten, den Lektoren und den beiden Zelebranten Pfarrer Werner und Diakon Dr. Marcel Görres.

Diakon Dr. Marcel Görres verlas das Evangelium über Petrus den Fels auf den unsere Kirche gebaut ist und dem der Schlüssel zum Himmel übergeben wurde.

Die von Pfarrer Werner übernommene Predigt war als Interview zwischen einem Reporter der Schwäbischen Rundschau (Ralph Nolte) angelegt. Im Zwiegespräch kam man zu sprechen auf den
Schutzheiligen der Ministranten Tarzisius. Der Legende nach war er ein römischer Junge, dessen Aufgabe es war den Kranken die heilige Kommunion nach Hause zu bringen. Hierbei wurde er von Heiden erwischt und zu Tode geprügelt, so erfuhr die Gemeinde vom Oberministrant Matthias Brändle. Da sein Gedenktag am 15. August mit dem Feiertag Mariä Himmelfahrt zusammentrifft ist sein Gedenken im Laufe der Zeit leider etwas verblasst. Pfarrer Werner drehte während der Predigt den Spieß um und interviewte dann den Reporter und die Gemeindemitglieder. Er stellte die Frage: Was gibt uns Halt im Leben? Die Antworten waren so vielschichtig wie unsere Kirchengemeinde eben ist. So waren unter den Antworten vor allem die Familie, Beziehungen, das ewige Leben und die Gemeinschaft.

Anschließend wurden die elf neuen Ministrantinnen und Ministranten feierlich einzeln zu ihrem Dienst in der Kirche berufen und ernannt. Als sichtbares Zeichen ihres neuen Dienstes bekam jeder seine bronzene Ministrantenplakette umgehängt.

Bei den Fürbitten wurden zentrale Symbole unserer Kirche, nämlich das Kreuz, ein Schlüssel, ein Stein, ein Globus, ein Netz und ein Hostienbehälter („Custodia“) zum Altar gebracht.

Festlich musikalisch umrahmt wurde unser Patrozinium durch den Kirchenchor Reute unter Leitung von Bernadette Behr, die auch immer wieder am E-Piano einzelne Stücke begleitete. Unter anderem wurde das alte gälische Lied „A Celtic Benediction – May God shield me – Gott mag segnen) vorgetragen.

In seinem Schlusswort bedankte sich Pfarrer Werner bei allen Mitfeiernden und Mitgestaltern. Bis dahin hatten sich die Reihen der Ministranten etwas gelichtet, da aufgrund der warmen Temperaturen vor allem unter den Ministrantengewändern einige den Gottesdienst früher verlassen mussten. Er drückte seine Freude darüber aus, dass es bei den großen erfahrenen Ministranten dieses Jahr keinerlei Abgänge zu verzeichnen gibt.

Nach dem Gottesdienst luden die Minis noch zu einem kleinen Vesper und Getränken auf dem Klosterberg ein. Die Spendenkasse der Minis wurde durch die stattliche Anzahl an Verbliebenen hoffentlich gut gefüllt.

Text und Fotos: Ralf Schumann

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