Musikkapelle spielt zur Weihnacht in St. Peter und Paul in Reute

Pater Bernhard Eisele feiert Diamantenes Priesterjubiläum

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In die Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Peter und Paul in Reute strömten am zweiten Weihnachtsfeiertag viele hundert Besucher. Nur gut, dass mit zusätzlich einhundert Stühlen genügend Sitzgelegenheit angeboten wurde. Der besondere Anlass für den guten Besuch des Gottesdienstes war einmal die schon traditionell musikalische Gestaltung der Musikkapelle Reute-Gaisbeuren. Dazu feierte Pater Eisele, Bad Wurzach, in erstaunlicher Rüstigkeit sein Diamantenes Priesterjubiläum in Reute.

Dirigent Erich Steiner eröffnete den Gottesdienst am zweiten Weihnachtstag mit der mächtigen „Fanfare Royale“. Zwischen bekannten und beliebten Weihnachtsliedern wie „Stille Nacht“ und dem „Andachtsjodler“ wurde „Air“ von Bach intoniert. Zur Kommunion folgte das „Halleluja“ vom Cohen. Bei „You Raise me up“ übernahm Vera Sigg den Sologesang. Zum festlichen Ausklang spielte die große Musikkapelle die „Highland Cathedrale“.

Pfarrer Thomas Bucher freute sich über die so zahlreichen Kirchenbesucher aus der gesamten Seelsorgeeinheit. Sein besonderer Gruß galt eigens doch Pater Bernhard Eisele mit seiner sehr großen Verwandtschaft. Das sechzigjährige Priesterjubiläum feierten als Konzelebranten auch mehrere Salvatorianer-Patres aus Bad Wurzach sowie befreundete Pfarrer mit. In seiner Festpredigt skizzierte Provinzial Pater Hubert Veeser die Vita des Jubilars.

Im Jahre 1932 kam Bernhard Eisele als erstes von elf Kindern in Friedrichshafen zur Welt. Nach der Bombennacht fand die Großfamilie in Wolfegg eine neue Heimat. Seine Priesterweihe feierte er im Jahre 1958 in Rom. Das weitere Studium galt dem Schuldienst, 1972 promovierte er in Salzburg. Von 1976 bis 1988 war er Schulleiter am Salvatorkolleg in Bad Wurzach. Da zwei seiner Brüder in Reute beheimatet sind, ist diese Kirchengemeinde auch zur zweiten Heimat von Pater Eisele geworden. Jedes Jahr ist er hier gerngesehener Gast in den Sommerferien.

Pater Hubert Veeser nannte Bernhard Eisele einen treuen Lehrer im Weinberg des Herrn. 32 Jahre lang sei er den Schülern mit großem Fleiß und Engagement Vorbild und Ratgeber gewesen. Ab dem Jahre 1998 engagierte er sich noch als Geistlicher Beirat bei den Schwestern im Kloster Brandenburg. Mit sichtlicher Freude dankte Bernhard Eisele dem Prediger sowie auch seinen zahlreichen Gästen. Langanhaltender Applaus der vielen Kirchenbesucher war Ausdruck des Dankes und der Wertschätzung an den Jubilar.

Text und Fotos: Rudi Heilig