SEELSORGEEINHEIT BAD WALDSEE

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Schwäbische Zeitung vom 20.08.2019

Kapellentour begeistert Teilnehmer

Der Arbeitskreis Heimatpflege der Solidarischen Gemeinde Reute-Gaisbeuren hat seine dritte Kapellentour angeboten. Der Bereich der Ortschaft wurde verlassen und es wurden neue Ziele angesteuert. Nahezu 30 Teilnehmer machten sich bei schönem Radlerwetter auf Fahrt, teilt die Solidarische Gemeinde mit.

Schwäbische Zeitung vom 23.07.2019

Ulrich Steck wird Pfarrer bei Franziskanerinnen in Reute

Eigentlich müsste Pfarrer Ulrich Steck jetzt Superior der Franziskanerinnen von Reute sein. Die Ordensleitung entschied sich jedoch, künftig den Verantwortlichen für die Seelsorge und die geistliche Begleitung der Ordensgemeinschaft weiterhin als Pfarrer anzusprechen. Weihbischof Renz führte Steck am Sonntag um 15 Uhr in der Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Peter und Paul in Reute offiziell in sein neues Amt ein. Den Einsetzungsgottesdienst feierten auch die beiden Vorgänger im Amt, die Superiors Martin Neckermann und Martin Sayer - dieser trat im letzten Jahr seinen Ruhestand an - gerne mit. Konzelebranten waren auch die Kapuziner-Patres Richard und Linus aus Reute sowie Spiritual Udo Hermann aus Untermarchtal. Auch Pfarrer Thomas Bucher als stellvertretender Dekan und Ruhestandspfarrer Karl Eiberle waren mit von der Partie.

Patrozinium und Ministrantenaufnahme in Reute

Die Pfarr- und Wallfahrtskirche war gut gefüllt mit Besuchern aus der Gemeinde und einer stattlichen Anzahl an mitfeiernden Schwestern des Klosters Reute. Begonnen hat der Gottesdienst mit einem festlichen Einzug durch das Hauptportal und einer großen Zahl an Ministranten. Die elf neuen Ministrantinnen und Ministranten standen so auch während dem ganzen Gottesdienst neben den Kirchenpatronen dem heiligen Petrus und Paulus stets im Mittelpunkt.

Festlicher Gottesdienst und Prozession an Fronleichnam in Reute

Erzbischof aus Sibolga/Indonesien war unter den Konzelebranten

Nach kräftigen Gewittern in der Nacht und auch noch am Donnerstag in der Frühe bereitete sich die katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul in Reute auf das Hochfest Fronleichnam vor. Um 6.30 Uhr entschieden die Verantwortlichen, den feierlichen Gottesdienst, anstatt wie geplant im Freien beim Gemeindehaus, doch in der Pfarr- und Wallfahrtskirche zu begehen. Der herrliche Blumenteppich, welcher für das Gemeindehaus vorgesehen war, wurde spontan auf dem Dorfplatz aufgebaut.

Schwäbische Zeitung vom 23.03.2019

Solidarische Gemeinde - Unterstützungsangebote im Alltag geplant

„Wenn ich heute in den Saal des Gemeindehauses blicke, bin ich begeistert und überwältigt, es sind sage und schreibe 130 Mitglieder und Gäste unserer Einladung gefolgt“, mit diesem Satz eröffnete Vorsitzender Konstantin Eisele am Donnerstag die Mitgliederversammlung der Solidarischen Gemeinde Reute-Gaisbeuren. Dieses Interesse der Bevölkerung spiegelte die umfangreiche Arbeit des erst im vergangenen Jahr neu im Vereinsregister eingetragenen sozialen Vereins wider.


Schwäbische Zeitung vom 11.03.2019

Kirchenchor St. Peter und Paul stimmt auf die österliche Bußzeit ein

„Bleib bei uns, denn es will Abend werden“, mit diesem Bibelwort hat der Kirchenchor St. Peter und Paul, Reute mit Chorleiterin Bernadette Behr geistliche Vokalmusik unterschiedlicher Epochen und Musikstile überschrieben. Mit der Interpretation liturgischer und weltlicher Chormusik, welche allesamt die Nacht thematisieren, stimmte der auf 40 Sänger gewachsene Chor auf die österliche Bußzeit ein. Trotz kräftiger Sturmböen am Sonntagnachmittag war die große Pfarr- und Wallfahrtskirche Reute mit Besuchern aus Nah und Fern gut gefüllt.


Jahreshauptversammlung Suppenküche

Gut besucht war am Donnerstagnachmittag die Jahreshauptversammlung des Vereins „Suppenküche Klosterstüble“. Im Mittelpunkt der Berichte stand die Feier zum zehnjährigen Bestehen im November des letzten Jahres. Noch in bester Erinnerung steht die Festrede des ehemaligen Ministerpräsidenten Erwin Teufel. Etwa 180 Besucher der Jubiläumsfeier vernahmen die sehr zu Herzen gehenden Worte des Politikers. Mit der ganzjährigen Suppenküche gehöre Bad Waldsee zu den Pionieren in Baden-Württemberg. „Das Gleichnis vom ‚Barmherzigen Samariter‘ wird in Bad Waldsee lebendig“, so damals unter großem Beifall der Festredner.


Schwäbische Zeitung vom 04.03.2019

Pfarrerduo punktet beim Scheinheiligenball

Als IOC-Funktionär die Olympiafahne schwenkend, hat Andreas Hepp stimmgewaltig den Ball der Scheinheiligen am Sonntagabend im Gemeindehaus der katholischen Kirchengemeinde Bad Waldsee eröffnet. Närrisch kostümiert repräsentierten neben Vertretern von St. Peter zuhauf auch die „Schein“-Heiligen aus Haisterkirch, Michelwinnaden und Reute-Gaisbeuren die Seelsorgeeinheit.


Maritime Narrenmesse in der Wallfahrtskirche Reute

Ganz dem Motto der Narrengilde Reute angepasst, "Groß und Kloi, kommet zu unserer lustigen Seefahrt, ahoi!" fand am Reutener Fasnetssonntag die Narrenmesse in der Wallfahrtskirche statt. Pfarrer Werner passte nicht nur die Predigt und den Gottesdienstablauf dem Thema an, schon beim Einzug waren die Ministranten maritim gekleidet und trugen ein Schlauchboot mit in den Kirchenraum.


Enzisreute - Volles Gotteshaus am Namenstag des Dorfheiligen.

Bis auf den letzten Platz gefüllt war am Montagabend die Kapelle zum heiligen Sebastian in Enzisreute.

Ruhestandspfarrer Adolf Schuhmacher feierte mit vielen Bewohnern des Ortsteils aber auch mit Gläubigen aus der Kirchengemeinde Reute-Gaisbeuren den Festtag des Dorfheiligen. Die Anwesenheit von Ortsvorsteher Achim Strobel sowie seinem Amtsvorgänger Franz Bendel war Zeichen der Wertschätzung auch von Seiten der bürgerlichen Gemeinde. 


Sternsinger an zwei Tagen in Reute-Gaisbeuren unterwegs

39 Kinder sammeln Geld - ein großer Teil kommt den Missionsstationen des Klosters zugute

Bereits seit neunzehn Jahren sind Claudia Stehle und Reinhold Gut in der Kirchengemeinde Reute für die Sternsinger-Aktion verantwortlich. Sehr erfreulich, schon Mitte Dezember waren alle geplanten zehn Gruppen vollzählig. Oft stellten sich die Eltern von Sternsingern als Begleiter zur Verfügung. Gerne übernahmen auch Schwester Elisa und Schwester Clara von den Reutener Franziskanerinnen jeweils eine Gruppe.


Musikkapelle spielt zur Weihnacht in St. Peter und Paul in Reute

Pater Bernhard Eisele feiert Diamantenes Priesterjubiläum

In die Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Peter und Paul in Reute strömten am zweiten Weihnachtsfeiertag viele hundert Besucher. Nur gut, dass mit zusätzlich einhundert Stühlen genügend Sitzgelegenheit angeboten wurde. Der besondere Anlass für den guten Besuch des Gottesdienstes war einmal die schon traditionell musikalische Gestaltung der Musikkapelle Reute-Gaisbeuren. Dazu feierte Pater Eisele, Bad Wurzach, in erstaunlicher Rüstigkeit sein Diamantenes Priesterjubiläum in Reute.


Hildegard Maucher hört nach 14 Jahren beim Seniorenclub Reute auf

Volles Haus bei der Verabschiedung - Schwester Martha und Klara Buck planen Weiterarbeit

Beim letzten Senioren-Nachmittag in diesem Jahr ging eine Ära zu Ende. Die langjährige Leiterin des Seniorenclubs Reute-Gaisbeuren Hildegard Maucher beendete nach über vierzehn Jahren ihre verantwortungsvolle Arbeit mit den Senioren. Zur Verabschiedung bei der Adventsfeier am Dienstagnachmittag war der Saal des Katholischen Gemeindehauses bis auf den letzten Platz gefüllt.


Gut besuchter Gottesdienst am Gut-Betha-Fest in der Pfarr- und Wallfahrtskirche Reute

Seit sechs Jahrhunderten pilgern Gläubige zur „Wunderwirkerin des Schwabenlandes“

Hunderte von Gläubigen sind am Sonntag zur Wallfahrt nach Reute gekommen. Das Gut-Betha-Fest ist sowohl für die Klostergemeinschaft der Franziskanerinnen wie auch die Kirchengemeinde St. Peter und Paul zu Reute nach wie vor ein besonderes kirchliches und religiöses Ereignis. „In diesem Jahr fällt das Fest der Seligen mit dem Jugendsonntag ‚Christkönig‘ zusammen. Schauen wir gemeinsam, was die Gute Beth gerade heute den jungen Leuten zeigen kann“, so Pfarrer Stefan Werner bei der Begrüßung. Und weiter: „Die Jugend kann nur den Glauben erlernen, wenn wir Älteren diesen täglich vorleben und auch dazu stehen“. Gelobt wurden die vielen Ministranten: „Zusammen mit Minis aus Bad Waldsee und Haisterkirch eine wahre Heerschar, wir freuen uns“.


Reute gedenkt am Volkstrauertag der Toten der beiden Weltkriege

Pfarrerin Birgit Oehme und Pfarrer Stefan Werner mahnen zu Frieden in Familie und Volk

Bei kalten Herbstwind, aber mit Sonnenschein wurde in Reute der Volkstrauertag begangen. „Schön, dass ihr alle da seid“, so die freundliche Begrüßung von Pfarrer Stefan Werner in der Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Peter und Paul. Damit meinte der Seelsorger vor allem auch die evangelischen Christen mit Pfarrerin Birgit Oehme. Auf Ravensburg anspielend könne in der Seelsorgeeinheit Bad Waldsee sehr viel Verbindendes festgestellt werden. In seiner kurzen Predigt warnte Stefan Werner vor all zu raschem Verdrängen von Katastrophen. „Wir trauern, wenn wir nahestehende Menschen verlieren, und das ist gut und wichtig. Eine Trauer nicht zulassen, könne krank machen“.


Superior Martin Sayer verlässt nach vierzehn Jahren das Kloster Reute

Der 72-jährige Geistliche tritt seinen Ruhestand im Jordanbad an - Viele Gäste beim Abschied

In der Klausurkapelle des Klosters Reute wurde am Sonntagnachmittag mit einem festlichen Dankgottesdienst der langjährige Superior Martin Sayer verabschiedet. Neben den zahlreichen Franziskanerinnen war auch der Vorstand der St. Elisabeth-Stiftung Bad Waldsee sowie viele Weggefährten des Superiors anwesend. Seit dem Jahre 2004 lebte und wirkte Martin Sayer (Jahrgang 1946) im Kloster Reute. Er folgte dem Ruf der ehemaligen Generaloberin Schwester Paulin. Sein priesterliches Amt als Superior der Franziskanerinnen erfolgte zu 50 Prozent, die weitere Zeit war er in der Bildungsarbeit des Klosters tätig. Weihbischof Thomas Maria Renz dankte dem scheidenden Priester nach 45 Berufsjahren für sein engagiertes und fruchtbares Wirken.


60 Reiter beim Leonhardsritt am Sonntag in Gaisbeuren

Einige hundert Besucher feiern das Patrozinium im Dorfgemeinschaftshaus mit

Der gute Besuch im letzten Jahr veranlasste die Verantwortlichen des Gemeinde- und Kirchenfestes St. Leonhard das Patrozinium des Gaisbeurer Dorfheiligen auch in diesem Jahr ins Dorfgemeinschaftshaus zu verlegen. Auch weil im Anschluss an den Familiengottesdienst ein gemeinsames Essen geboten wurde, strömten die Besucher in Scharen. Nur gut, dass es noch genügend Reservestühle gab. Am nachmittäglichen Leonhardsritt beteiligten sich über 60 Reiterinnen und Reiter. Letztes Jahr war diese Anzahl etwa bei der Hälfte, nasskaltes Wetter hielt damals viele von einer Teilnahme ab.


Allerheiligen 2018

Kirchengemeinde Reute- Gaisbeuren gedenkt der Toten des abgelaufenen Jahres

Am Nachmittag des Allerheiligentages versammelten sich einige hundert Personen zum Gedenken an die Verstorbenen auf dem Friedhof in Reute. Bei strahlendem Sonnenschein kamen hier die vielen herrlich geschmückten Grabstätten zur besonderen Geltung. Diakon Klaus Maier dankte den Angehörigen für das Gedenken an die Verstorbenen das ganze Jahr über, doch jetzt in besonderer Weise am Festtag Allerheiligen am Vortag von Allerseelen.


69 junge Christen lassen sich in Reute vom Heiligen Geist inspirieren

Prälat Michael Brock spendet bei zwei Gottesdiensten das Sakrament der Firmung

Nach einem halben Jahr Vorbereitung empfingen aus der gesamten Seelsorgeeinheit Bad Waldsee an zwei Terminen 69 junge Christen das Sakrament der Firmung. Das Motto: „standby- always by your side“ sollte aufzeigen, dass Gott immer schon bereit steht und es an nur uns Menschen liegt, diesen Kontakt zu aktivieren. Prälat Michael H.F. Brock spendete dieses Sakrament im Auftrage des Bischofs in der neu renovierten Pfarr- und Wallfahrtskirche in Reute. Seit dem Jahre 2011 ist der in Biberach geborene Geistliche im Vorstand der Stiftung Liebenau.


Festliches Kirchenpatrozinium in Kümmerazhofen

Bedeutende Kunstwerke der Künstlerfamilie Sohn befinden sich in der Kapelle

Am Vorabend des Gründungstags der Schönstattgemeinschaft feierten die Bewohner von Kümmerazhofen in der spätbarocken MTA-Kapelle das Kirchenpatrozinium. Nach der Premiere im letzten Jahr stand dieses Fest schon lange im Kalender. Über 50 Gläubige aus Kümmerazhofen, aber auch Gäste aus der Seelsorgeeinheit kamen zum Abendgottesdienst. Pfarrer Stefan Werner freute sich ob diesem zahlreichen Besuch, eigens begrüßte er auch Gäste aus Weissenau und Horb. Zu Beginn des Gottesdienstes gab der langjährige Kapellenmesner Josef Schmid Informationen zur Kirche.


Mehr als 1000 Besucher bei den beiden Kirchenkonzerten in Reute

Auch die zweite Aufführung des Kirchenkonzerts „Missa Katharina“ anlässlich der Altarweihe und „250 Jahre Seligsprechung der Guten Beth“ war restlos ausverkauft. Während beim morgendlichen Pontifikalamt mit Bischof Gebhard Fürst bereits alle Plätze (incl. Bestuhlung) voll belegt waren, wurde am Abend für das Konzert auch die Empore der Schwestern sowie die Orgelempore für die Besucher geöffnet.


„250 Jahre Seligsprechung“  - Viele Hundert Wallfahrer beim Gut-Betha-Fest

Selige von Reute  ist die „Passionsblume Oberschwabens“ - Bischof Fürst feiert Pontifikalamt

Den Festtag der Seligen Guten Beth am Samstag feierten unzählige Wallfahrer aus nah und fern in der neu renovierten Pfarr- und Wallfahrtskirche Reute. Aktueller Anlass für diese große Teilnahme war das Jubiläum „250 Jahre Seligsprechung“ der hochverehrten Ordensfrau. Bischof Gebhard Fürst feierte zusammen mit zehn Mitzelebranten das Pontifikalamt. Vorausgegangen war am Sonntag zuvor die feierliche Altarweihe durch Weihbischof Johannes Kreidler. Nach einer achtzehnmonatigen Bauzeit mit Neugestaltung des Chorraumes erstrahlt die große Kirche in neuem Glanz. In der Festwoche gab es neben Gottesdiensten und Kirchenführungen auch Vorträge sowie eine Lichterprozession.


Festliche Musik aus drei Jahrhunderten                     

Großes Kirchenkonzert in St. Peter und Paul

Reute-Gaisbeuren sz Mehr Besucher hätte die in neuem Glanz erstrahlende Kirche von Reute zum Kirchenkonzert am Sonntag nicht fassen können. Und so konnte Pfarrer Stefan Werner in seinen Begrüßungsworten vor einem stattlichen Publikum die musikalische Teamarbeit der Gemeinden Haisterkirch, Bad Waldsee, Reute und des Klosters Reute loben, die den Besuchern einmalige Eindrücke bescheren werde. „So schön kann Seelsorge sein“, fasste der passionierte Sänger, der sich danach sogleich in den Chor einreihte, den freudigen Moment zusammen.


Festliche Altarweihe in der Pfarr- und Wallfahrtskirche Reute

Weihbischof Kreidler: "Nach Abschluss der Renovierung ein Haus voll Glanz und Gloria"

Nach achtzehnmonatiger Bauzeit war es am Sonntag soweit: Mit der Altarweihe von Weihbischof Johannes Kreidler erfolgte die Wiedereröffnung der festlich geschmückten Pfarrkirche St. Peter und Paul in Reute. Neben zahlreich geladenen Gästen, den Franziskanerinnen von Reute und einigen hundert Gläubigen waren auch die Architekten Peter Lukaschek und Jürgen Zimmermann, sowie Künstlerin Sabine Straub anwesend. Letztere erhielt den Zuschlag für die Gestaltung des Altars samt Chorraum.


Am Leonhardstag gab es Gottesdienst und Frühschoppen

Traditionsgemäß feierte die Gemeinde in der Leonhardskirche und im „Adler“

Am Namenstag des heiligen Leonhards, 6. November, feierte Gaisbeuren mit einem Festgottesdienst in der St. Leonhardskirche das Kirchenpatrozinium. Bereits am Sonntag war vor der Reiterprozession eine bestens besuchte Gottesdienstfeier im Dorfgemeinschaftshaus. Pfarrer Stefan Werner skizzierte am Montag in einem Impuls das Leben von Leonhard als Einsiedler und Nothelfer. In Bescheidenheit lehnte er eine Weihe zum Bischof ab. Als einfacher Mensch wollte er ein Leben lang als Diakon den Armen und Kranken nahe sein. Unter festlicher Orgelbegleitung wurden eigene bekannte Leonhardslieder gesungen. Mit „Großer Gott, wir loben dich“, endete der gut besuchte Gottesdienst.


Seit 70 Jahren gibt es den Leonhardsritt in Gaisbeuren

Hans-Dieter Hertkorn führt die Blutreitergruppe seit einem Vierteljahrhundert

Am Sonntag wurde das Patrozinium des Dorfheiligen St. Leonhard wiederum im Dorfgemeinschaftshaus Gaisbeuren gefeiert. Um die besondere Bedeutung des Festtages zu dokumentieren, verzichteten die Pfarrer sogar auf den Hauptgottesdienst in der Franziskuskapelle des Klosters Reute. Auch weil im Anschluss an die Eucharistiefeier ein gemeinsames Mittagessen geboten wurde, strömten die Besucher in Scharen. Schon bald musste die angebotene Bestuhlung erweitert werden.