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Lesen in der Bibel

Leseverzeichnis:

  1. 1. Lesung

  2. Psalm

  3. 2. Lesung

  4. Evangelium

  5. Kommentar

 

 

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  1. In jenen Tagen lebte in Benjamin ein Mann namens Kisch, ein Sohn Abiëls, des Sohnes Zerors, des Sohnes Bechorats, des Sohnes Afiachs, ein wohlhabender Benjaminiter. Er hatte einen Sohn namens Saul, der jung und schön war; kein anderer unter den Israeliten war so schön wie er; er überragte alle um Haupteslänge. Eines Tages verliefen sich die Eselinnen von Sauls Vater Kisch. Da sagte Kisch zu seinem Sohn Saul: Nimm einen von den Knechten, mach dich mit ihm auf den Weg, und such die Eselinnen! Sie durchquerten das Gebirge Efraim und durchstreiften das Gebiet von Schalischa, fanden sie aber nicht. Sie zogen durch das Gebiet von Schaalim - ohne Erfolg; dann durchwanderten sie das Land Jemini, fanden sie aber wieder nicht. Als Samuel Saul sah, sagte der Herr zu ihm: Das ist der Mann, von dem ich dir gesagt habe: Der wird über mein Volk herrschen. Saul trat mitten im Tor zu Samuel und fragte: Sag mir doch, wo das Haus des Sehers ist. Samuel antwortete Saul: Ich bin der Seher. Geh vor mir her zur Kulthöhe hinauf! Ihr sollt heute mit mir essen. Morgen früh will ich dich dann weiterziehen lassen. Ich werde dir Auskunft über alles geben, was du auf dem Herzen hast. Da nahm Samuel den Ölkrug und goss Saul das Öl auf das Haupt, küsste ihn und sagte: Hiermit hat der Herr dich zum Fürsten über sein Erbe gesalbt.
  2. An deiner Macht, Herr, freut sich der König; über deine Hilfe, wie jubelt er laut! Du hast ihm den Wunsch seines Herzens erfüllt, ihm nicht versagt, was seine Lippen begehrten. Du kamst ihm entgegen mit Segen und Glück, du kröntest ihn mit einer goldenen Krone. Leben erbat er von dir, du gabst es ihm, viele Tage, für immer und ewig. Groß ist sein Ruhm durch deine Hilfe, du hast ihn bekleidet mit Hoheit und Pracht. Du machst ihn zum Segen für immer; wenn du ihn anblickst, schenkst du ihm große Freude.
  3. In jener Zeit ging Jesus wieder hinaus an den See. Da kamen Scharen von Menschen zu ihm, und er lehrte sie. Als er weiterging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! Da stand Levi auf und folgte ihm. Und als Jesus in seinem Haus beim Essen war, aßen viele Zöllner und Sünder zusammen mit ihm und seinen Jüngern; denn es folgten ihm schon viele. Als die Schriftgelehrten, die zur Partei der Pharisäer gehörten, sahen, dass er mit Zöllnern und Sündern aß, sagten sie zu seinen Jüngern: Wie kann er zusammen mit Zöllnern und Sündern essen? Jesus hörte es und sagte zu ihnen: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten.
  4. Der große Arzt der Leidenden ist nahe. Er hat auf sich genommen unsere Krankheiten. Er hat uns geheilt, und er hat uns geheilt durch seine Wunden (vgl. Jes 53,5; vgl. Mt 8,17). Er ist da; er wendet jetzt die heilsamen Arzneien an. Es heißt ja: Ich bin es, der geschlagen hat, der preisgegeben hat, und ich bin es, der heilen wird (vgl. Dt 32,39). Hab also keine Angst. Wenn sich mein glühender Zorn gelegt hat, werde ich wieder heilen. Wie eine Frau niemals vergessen wird, Mitleid mit ihren Kindern zu haben, so werde ich dich nicht vergessen, sagt der Herr (vgl. Jes 49,15). Wenn der Vogel seine Jungen mit Zärtlichkeit überschüttet, wenn er jeden Augenblick zu ihnen hinfliegt, wenn er sie lockt, wenn er ihnen Nahrung in den Schnabel steckt – um wie viel mehr ergießt sich mein Mitgefühl über meine Geschöpfe! Noch viel mehr ergießt sich meine Zärtlichkeit über dich. Ich besuche dich heimlich. Ich spreche zu deinem Verstand. Ich bringe die Nahrung für dein Nachdenken, das sich öffnet wie der Schnabel der kleinen Schwalbe. Ich bringe dir die Nahrung der Ehrfurcht vor dem Allmächtigen, die Nahrung der Sehnsucht nach dem Himmel, die Nahrung des Trostes in Kummer, die Nahrung der Gewissensbisse, die Nahrung des Gesanges, die Nahrung tiefster Erkenntnis, die Nahrung göttlicher Geheimnisse. Wenn ich aber lüge, indem ich so zu dir spreche, ich, der ich dein Meister und dein Vater bin, so weise es mir nach, und ich bin still. So spricht der Herr unaufhörlich zu unseren Gedanken. Der Vater des Erbarmens und Gott allen Trostes (2 Kor 1,3) gebe euch ewigen Trost und gute Hoffnung in Christus Jesus, unserem Herrn. Ihm sei Ehre und Macht in alle Ewigkeit. Amen.