SEELSORGEEINHEIT BAD WALDSEE

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Perikopen

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Lesen in der Bibel

Leseverzeichnis:

  1. 1. Lesung

  2. Psalm

  3. 2. Lesung

  4. Evangelium

  5. Kommentar

 

 

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  1. Brüder! Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Bleibt daher fest und lasst euch nicht von neuem das Joch der Knechtschaft auflegen! Hört, was ich, Paulus, euch sage: Wenn ihr euch beschneiden lasst, wird Christus euch nichts nützen. Ich versichere noch einmal jedem, der sich beschneiden lässt: Er ist verpflichtet, das ganze Gesetz zu halten. Wenn ihr also durch das Gesetz gerecht werden wollt, dann habt ihr mit Christus nichts mehr zu tun; ihr seid aus der Gnade herausgefallen. Wir aber erwarten die erhoffte Gerechtigkeit kraft des Geistes und aufgrund des Glaubens. Denn in Christus Jesus kommt es nicht darauf an, beschnitten oder unbeschnitten zu sein, sondern darauf, den Glauben zu haben, der in der Liebe wirksam ist.
  2. Herr, deine Huld komme auf mich herab und deine Hilfe, wie du es verheißen hast. Entziehe meinem Mund nicht das Wort der Wahrheit! Ich hoffe so sehr auf deine Entscheide. Ich will deiner Weisung beständig folgen, auf immer und ewig. Dann schreite ich aus auf freier Bahn; denn ich frage nach deinen Befehlen. An deinen Geboten habe ich meine Freude, ich liebe sie von Herzen. Ich erhebe meine Hände zu deinen Geboten; nachsinnen will ich über deine Gesetze.
  3. In jener Zeit lud ein Pharisäer Jesus zum Essen ein. Jesus ging zu ihm und setzte sich zu Tisch. Als der Pharisäer sah, dass er sich vor dem Essen nicht die Hände wusch, war er verwundert. Da sagte der Herr zu ihm: O ihr Pharisäer! Ihr haltet zwar Becher und Teller außen sauber, innen aber seid ihr voll Raubgier und Bosheit. Ihr Unverständigen! Hat nicht der, der das Äußere schuf, auch das Innere geschaffen? Gebt lieber, was in den Schüsseln ist, den Armen, dann ist für euch alles rein.
  4. Gebet der liebenden Seele. Herr, mein Gott, mein Geliebter, wenn du immer noch meiner Sünden gedenkst und dich weigerst, meine Bitte zu erhören, so geschehe hierin dein Wille. Das ist mein einziger Wunsch. Erzeige mir deine Güte und Barmherzigkeit, und meine Sünden offenbaren, was du bist. Und wenn du, um meinen Bitten Erhörung zu gewähren, auf meine Werke wartest, so gewähre dieselben und wirke sie in mir, indem du als Sühne die Leiden annimmst, die ich auf mich zu nehmen bereit bin. [...] Wer ist imstande, o mein Gott, sich von den armseligen Wegen und Weisen, dich zu lieben, frei zu machen, wenn du ihn nicht selbst zu dir erhebst in der Reinheit der Liebe? Wie könnte sich der Mensch, erzeugt und geboren in Armseligkeit, zu dir erheben, wenn du, o Herr, ihn nicht an dich ziehen würdest durch die Hand, die ihn erschaffen? Du wirst mir, o mein Gott, nicht das entziehen, was du mir in deinem eingeborenen Sohne gegeben, in dem du mir alles geschenkt hast, was ich verlange; und deshalb darf ich mich auf deine Ankunft freuen, wenn ich auf dich hoffe. Wie magst du noch länger zuwarten, meine Seele? Kannst du denn nicht von diesem Augenblicke an Gott lieben von ganzem Herzen? Mein ist der Himmel und mein die Erde, mein sind die Völker, die Gerechten und Sünder. Mein sind die Engel, die Mutter Gottes und alle geschaffenen Dinge; Gott selbst ist mein und für mich, da Jesus Christus mein und ganz für mich ist (vgl. 1 Kor 3,22-23). Was verlangst du, was suchst du noch mehr, meine Seele? All das ist dein und alles für dich. Halte dich nicht für klein und begnüge dich nicht mit den Brosamen, die vom Tische deines Vaters fallen; steh auf von deiner Niedrigkeit und rühme dich deiner Herrlichkeit, verbirg dich in ihr, und du wirst alles besitzen, was dein Herz begehrt! (vgl. Ps 37(36),4).