SEELSORGEEINHEIT BAD WALDSEE

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Zur Rolle der Frau in der Kirche

Was wäre die Kirche ohne die Frauen?

Liebe Gemeindemitglieder,
liebe Bürgerinnen und Bürger,
liebe Gäste,

Maria 2.0 hat die Diskussion um die Stellung der Frau in der Kirche in unserem Land neu befeuert. Auch wenn wir uns in unserer Seelsorgeeinheit noch im Prozess befinden,  ob und wie diese Aktion aufgegriffen wird, gab es auf die Titelseite in unserer letzten Kirchenanzeiger-Ausgabe positive Reaktionen. Stellvertretend dru- cken wir hier drei davon ab. Lesenswert auch die Stellungnahme des  Katholischen  Frauenbundes, nachdem der KDFB vom katholischen Forum heftig für die Unterstützung der Aktion Maria 2.0. kritisiert wurde. Außerdem können Sie hier die aktuelle Stellungnahme von Papst Franziskus zum Frauendiakonat lesen und mich hat in der Zeitschrift „Christ in der Gegenwart“ ein Artikel von Professor Gotthard Fuchs angesprochen, den ich in Auszügen (siehe linke Spalte) zur Betrachtung eben auch für den Marienmonat Mai gerne empfehle.

Was wäre die Kirche ohne die Frauen – was wäre der aktuelle Kirchenanzeiger ohne diesen spannenden Themenkomplex?

Lesen Sie, diskutieren Sie untereinander und wenn Sie wollen, ge- ben Sie Rückmeldung oder auch Anregungen,  wie  wir  das  Thema in unserer Seelsorgeeinheit weiter bearbeiten können. 

Herzliche Grüße

Pfr. Stefan Werner


 

Franziskus dämpft Erwartungen zu Frauendiakonat

Zu einem möglichen Diakonat der Frau in der katholischen Kirche gibt es nach den Worten von Papst Franziskus in absehbarer Zeit keine Entscheidung. Zwar habe die von ihm eingesetzte Kommission ihre Arbeit beendet, sei aber zu keinen gemeinsamen Schlussfolgerungen gekommen, sagte der Papst am 7. Mai auf dem Rückflug von Skopje nach Rom.

Bis zu einem gewissen Punkt seien sich die Fachleute nach zweijähriger Arbeit einig gewesen, für eine Entscheidung bedürfe es jedoch weiterer Arbeit und Über- legungen. Dazu sollten die Kommissionsmitglieder ihre jeweiligen Thesen und Befunde noch weiter untersuchen und ausbauen. Den Quellen zufolge habe es in einigen Regionen, etwa dem antiken Syrien, Diakoninnen gegeben, in anderen Regionen nicht. Sie tauften demnach damals Frauen, was durch Untertauchen geschah. Auch Salbungen kranker Frauen hätten die Diakoninnen vorgenommen. Ob ihr Amt allerdings sakramental verstanden worden sei, darüber seien sich die Experten uneins, so der Papst.

Franziskus hatte vor drei Jahren anlässlich eines Treffens mit internationalen Ordensoberinnen die Einrichtung einer Expertenkommission bekanntgegeben. Diese sollte untersuchen, ob und in welcher Form es in der frühen Kirche weibliche Diakone gab. Eine Entscheidung, ein solches Amt heute wieder einzuführen, hatte er damit nicht automatisch verbunden.

(tmg/KNA)


 

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Michelwinnaden ist mit seinen ca. 650 Einwohnern der kleinste Teilort der Stadt Bad Waldsee. Seit dem Jahr 1974 ist Michelwinnaden durch einen Eingliederungsvertrag Ortsteil der Stadt Bad Waldsee. Zur Ortschaft gehören auch die Weiler Michelberg und Lenatweiler ...mehr

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Haisterkirch, das 1832 - 1974 auch politisch eine selbständige Gemeinde war und seit 1975 zur Kurstadt Bad Waldsee gehört, liegt am Haisterbach. Zu Haisterkirch gehören u.a. die Wohnplätze Osterhofen, Ehrensberg, Graben, Hittelkofen, Hittisweiler, Bäuerle ...mehr