SEELSORGEEINHEIT BAD WALDSEE

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Wort zum Sonntag

Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes!

Was für ein Paukenschlag!

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Gäste,

mit den obigen Worten beginnt das Markus-Evangelium. Ein erster Satz, der eigentlich ein Paukenschlag ist: Glaubensbekenntnis und Zuruf in einem: Jesus Christus – Sohn Gottes, für dich, für mich!

Alles, was der Evangelist dann weiter entfaltet, soll uns helfen, die Offenbarung über Jesus, den Christus, den Sohn Gottes, anzunehmen und den Weg Jesu mitzugehen. Er will uns auf den Weg der Glaubens und der Nachfolge führen.

In diesem Jahr ist es der Evangelist Markus, der uns Sonntag für Sonntag darin begleiten will. So sieht es die Leseordnung vor, die seit dem II. Vatikanischen Konzil in unserer Kirche gültig ist. Damals wurde die Zahl der Lesungen dadurch vergrößert, dass für den Sonntag drei Zyklen zusammengestellt wurden, die Lesejahre A, B und C. Grundlage für die Lesejahre sind die Evangelisten Matthäus (Lesejahr A), Markus (Lesejahr B) und Lukas (Lesejahr C). An den Festtagen wird der Text aus dem jeweiligen Evangelium genommen, außerhalb der Festkreise wird das Evangelium kontinuierlich gelesen. Das Johannesevangelium hat kein eigenes Lesejahr, es wird vor allem in der Osterzeit gelesen.

Wie oben erwähnt, sind wir heuer im Lesejahr B, also im Markus-Jahr. Der hat als erster der Evangelisten in den Jahren 60 bis 70 n.Chr. die Überlieferungen über Jesus schriftlich niedergelegt. Sein Evangelium ist mit 16 Kapiteln das kürzeste der vier Evangelien. Markus hat sein Evangelium wahrscheinlich in Rom verfasst und alles zu Pa-pier gebracht, was er aus erster Hand vom Apostel Petrus gehört hatte. Er hat offenbar nichtjüdische Leser im Blick, weil er jüdische Gebräuche immer wieder erklärt. Sein Evangelium spannt den Bogen von der Taufe Jesu bis hin zu Kreuz und Auferstehung.

Evangelium (griechisch: Euangelios = gute Nachricht/Heilsbotschaft) ist aber bei ihm nicht bloß die Beschreibung des Weges Jesu vom Jordan bis nach Jerusalem. Ist auch nicht bloß die gesammelte und systematische zusammengestellte Jesus-Verkündigung. Markus will mehr, will Tieferes: dass eben auch wir zum Glauben kommen, um mit dem Evangelisten zu bekennen: Jesus ist der Christus, der Sohn Gottes!

So gesehen ist das Markus -Evangelium eine dra-matische Geschichte von Glauben und Unglauben. Die Jünger inden den Weg zum Glauben, in dem sie die Worte Jesu hören und Zeugen seiner Taten sind. So entdecken sie allmählich, dass Jesus mehr ist: Mehr als Mose, mehr als der Prophet Elija. Die Jünger machen sich Gedanken über Jesus und Petrus bekennt in ihrem (und unserem) Namen: „Du bist der Messias“ (Mk 8, 27-30).

In der Kunst hat man Markus das Symbol des Löwen zugeordnet, der an die brüllende Stimme des Rufers in der Wüste erinnert, mit dem das Evangelium beginnt. Ob laut oder leise, es gilt, die ganz eigene, persönliche Stimme des Glaubens ins Spiel zu bringen. Es gilt, dem Ruf Jesu zu folgen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenischern machen!

Pfr. Stefan Werner

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ST. PETER & PAUL

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