SEELSORGEEINHEIT BAD WALDSEE

  • 07524 99091-0

Wort zum Sonntag

Da ist Musik drin

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Gäste,

Da ist Musik drin – diese Redewendung sagt uns ja: dass da etwas Schwung und Kraft hat, dass da etwas interessant ist. Mir ist sie gekommen im Blick auf den kommenden Sonntag, wo in Gottesdiensten tatsächlich viel Musik drin ist.

Der Kirchenchor von Giengen macht seinen Jahresausflug und wird im 11.00-Uhr-Gottesdienst in St. Peter singen. Das Amt für Kirchenmusik veranstaltet seine traditionelle Herbstwerkstatt im Kloster Reute und wird beim Gemeindegottesdienst im Tau-Werk mitwirken mit Chorsätzen, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wochenendes erarbeiten (10.30 Uhr). Für die ist Kirchenmusik wirklich etwas sehr Interessantes, ob als Laie oder als Hauptamtliche/r. Und die Giengener werden sicherlich beweisen, dass Kirchenmusik auch Schwung und Kraft hat. Und jeder Sängerin, jedem Sän-ger eben solchen Schwung und Kraft verleiht.

Singen hält bekanntlich jung. Und Singen verbindet. Das beweist zum Beispiel auch der Gut-Betha-Projektchor aus allen Gemeinden, der sich für die große Festwoche in Reute im November vorbereitet. Letzten Samstag haben sich an die 100 Sängerinnen und Sänger für einen Tag Zeit genommen, um zu proben. Mit ganz viel Freude!

Im Blick auf das Sonntagsevangelium ist mir noch eine andere Redewendung eingefallen. Hier spielt die Musik! Das sagt man bekanntlich, um jemanden darauf aufmerksam zu machen, dass er aufpassen sollte.

Mit seinem Ausspruch: Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört, gelingt es Jesus einerseits, seine heuchlerischen Gegner zu entlarven, und andererseits klar aufzuzeigen, worauf es wirklich ankommt. Worum es ihm, Jesus, in seinem ganzen Leben gegangen ist. Seine oberste Priorität war es, den Willen des Vaters zu tun. Und letztlich wäre dasselbe Programm auch sein Wille und seine Gabe an die Jünger, also an uns. „Gebt Gott, was Gott gehört!“ Letztlich will Jesus uns darauf aufmerksam machen, dass kaiserliche Herrschaft damals oder Regierungen heute vergehen. Gottes Herrschaft aber kommt und vergeht nicht.

Trotzdem weckt jener Zusatz unter uns vielleicht die Frage: Was gehört Gott? Im Sinne Jesu muss ich antworten: Alles! Auch Sie und ich gehören zu Gott. Geld schulden wir dem Staat, uns selbst aber Gott; wir sind ja nach seinem Bild geschaffen. Oder anders ausgedrückt: Kaiser bzw. Staat prägen Münzen. Das Leben Jesu ist von Gott geprägt. Und auch wir sollten uns so prägen lassen: im Vertrauen auf Gott und sein Reich.

Auf dass es uns nicht so ergeht wie am Ende des Sonntagsevangeliums: Als sie das hörten, waren sie sehr überrascht, wandten sich um und gingen weg. Nicht austreten, sondern auftreten, so heißt ein neuer Slogan in unserer Kirche, um dem Weggehen von vielen aus dieser Kirche kämpferisch entgegenzutreten.

Sich nicht wegdrehen, sondern sich IHM zuwenden, so könnte es praktisch auf Jesus formuliert werden: sich seiner Botschaft zuwenden als eine Möglichkeit, sich prägen zu lassen.

Und sich immer wieder überraschen lassen. Wie ER, Jesus, Sie ganz per-sönlich anspricht, wie ER, Jesus, um Sie wirbt. Vielleicht ja gerade auch durch die Musik in unseren Gottesdiensten am Sonntag.

Pfr. Stefan Werner

 

Grafik Waldsee BuntST. PETER

Bad Waldsee mit seinen knapp 20.000 Einwohnern ist geprägt durch seine einzigartige Lage zwischen zwei Seen, dem Schlosssee und dem Stadtsee. 926 wurde es erstmals urkundlich erwähnt als „Walchsee“ - „See der Walchen“. Heute gehören zu Bad Waldsee u.a. der Teilort Mittelurbach, Volkertshaus, Steinach, Haslanden, Steinenberg, Mattenhaus, Hittelkofen ... mehr

Grafik Reute Bunt

ST. PETER & PAUL

Reute ist seit 1971 ein Ortsteil der Stadt Bad Waldsee. Der Ort zählt rund 2400 Einwohner. Am Ortseingang befindet sich das 1403 gegründete Kloster der Franziskanerinnen mit der Grabstätte der Seligen Guten Beth. Zu Reute gehören u.a. die Orte Gaisbeuren, Dinnenried, Enzisreute, Kümmerazhofen, Obermöllenbronn, Ankenreute ...mehr

Grafik Michelwinnaden Bunt

ST. JOHANNES EVANGELIST

Michelwinnaden ist mit seinen ca. 650 Einwohnern der kleinste Teilort der Stadt Bad Waldsee. Seit dem Jahr 1974 ist Michelwinnaden durch einen Eingliederungsvertrag Ortsteil der Stadt Bad Waldsee. Zur Ortschaft gehören auch die Weiler Michelberg und Lenatweiler ...mehr

Grafik Haisterkirch Bunt

ST. JOHANNES BAPTIST

Haisterkirch, das 1832 - 1974 auch politisch eine selbständige Gemeinde war und seit 1975 zur Kurstadt Bad Waldsee gehört, liegt am Haisterbach. Zu Haisterkirch gehören u.a. die Wohnplätze Osterhofen, Ehrensberg, Graben, Hittelkofen, Hittisweiler, Bäuerle ...mehr

Please publish modules in offcanvas position.