SEELSORGEEINHEIT BAD WALDSEE

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Wie sieht‘s aus?
Wer macht mit?

kgr wahl logo wie siehts aus farbig weisser hintergrund 1200x1200px rgbWie sieht’s aus? Das fragt man einen Freund, wenn man sich nach langer Zeit wiedersieht. Das fragt man das Kind, wenn es nach der Schule nach Hause kommt. Das fragt man eine Kollegin zur Begrüßung. Nicht immer erwartet man eine detaillierte Antwort. Eher will man seine Anteilnahme bezeugen: Ich interessiere mich für dich. Ich nehme an deinem Alltag teil. Mit dem Slogan „Wie sieht’s aus?“ will die Diözese eben das: Anteil nehmen am Denken und Glauben der Katholiken und Katholikinnen. Nach der großen Unruhe, die das Publikwerden der Missbrauchsfälle auch in der Diözese Rottenburg- Stuttgart ausgelöst hat, und dem immer lauter werdenden Ruf nach Veränderung in der Kirche, soll die Wahl der Kirchengemeinderäte einen Beitrag dazu leisten. Sie findet im kommenden Jahr am 22. März 2020 statt.

Die vier Kirchengemeinderatsgremien in der Seelsorgeeinheit Bad Waldsee haben in ihrer gemeinsamen Sitzung im Juli in Reute einen ersten Startschuss gesetzt. Als erstes steht an, in jeder Gemeinde einen Wahlausschuss zu errichten. Daneben gilt es aber auch jetzt schon, Ausschau zu halten nach Kandidatinnen und Kandidaten, die es sich vorstellen könnten, sich als Kirchengemeinderat, als Kirchengemeinderätin zu engagieren. Was das beinhaltet, was Kirchengemeinderäte in den letzten viereinhalb Jahren erlebt und geschafft haben und wie eine persönliche Bilanz ausfallen kann, soll als neue Reihe hier im Kirchenanzeiger veröffentlicht werden. Mit dem Nebeneffekt, dass damit die Wahl  immer wieder in den Blick gerät und dass damit dem einen oder anderen vielleicht auch eine Entscheidungshilfe geboten wird.

Wie sieht‘s aus? Wäre der Kirchengemeinderat eine reizvolle Aufgabe für Sie / für Dich?


Kirchenanzeiger Nummer: 35 /  2. Oktober 2019 

Es waren  ereignisreiche Jahre

Ich bin seit fast zehn Jahren im KGR von St. Peter und es waren ereignisreiche Jahre. Die Kirche und die Orgel wurden renoviert. Das war für mich ein spannendes Erlebnis. Was würden die alten  Gemäuer wohl sagen, wenn sie reden könnten? Wir haben das Projekt „Kirche vor Ort“ fast abgeschlossen. Die Klausuren bleiben mir in recht guter Erinnerung, besonders die in Eglofs. Die Gemeinde St. Peter, aber auch die Seelsorgeeinheit im Gesamten ist ein fester Bestandteil in meinem alltäglichen Leben. Ich führe regelmäßig Kirchenführungen für unsere Gäste und die einheimische Bevölkerung durch. Auch die Führungen für unsere Kommunionkinder sind immer recht spannend. Ich bin zusätzlich auch noch im Festausschuss. Die Organisation für Christi Himmelfahrt und das Fronleichnamsfest wurde auf verschiedene Schultern verteilt, somit sind verschiedene Gruppierungen an den Festen beteiligt und die Gemeinde im Gesamten ist näher zusammengerückt. Was ganz besonders war letztes Jahr: die Romwallfahrt  mit den „Minis“; da durfte ich als Begleiter dabei sein. Gänsehautfeeling pur, wenn 65.000 Ministranten auf dem Petersplatz ihren Glauben demonstrieren. Leider werde ich mich aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl stellen. Aber: „Ich bin da mal nicht weg.“ Ich werde weiterhin in der Gemeinde tätig sein, eben auf eine andere Art.

Peter Bohner
KGR St. Peter


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Kirchenanzeiger Nummer: 34 / 26. September 2019 

Jung und Alt Hand in Hand

Als jüngstes Mitglied im KGR Reute war ich gespannt auf die Aufgaben und Themen. Es ist viel passiert in den letzten vier Jahren (wenn ich nur an die Kirchenrenovation denke) und ich bin stolz, einen Teil dazu beigetragen zu haben. Es war manchmal eine Herausforderung, den besten Nenner für Jung und Alt zu finden, aber deshalb gerade auch schön zu sehen, was sich daraus entwickelt hat und was Gemeinschaft ausmacht.

Franziska Tessling
KGR Reute


Kirchenanzeiger Nummer: 33 / 19. September 2019

Eine immer gut gelaunte Runde

Als jüngstes Kirchengemeinderatsmitglied in St. Peter habe ich mich schnell in immer gut gelaunter Runde wohlgefühlt. Meine Aufgabenfelder sind der Ausschuss „Kinder, Jugend, Familie“, der unter anderem eine Kinderecke in der Kirche eingerichtet hat. Außerdem bin ich im Verwaltungs- und Festausschuss sowie im Scheinheiligenball-Vorbereitungsteam dabei. Vor  allem  die  Organisation  und Durchführung von Veranstaltungen für die Kirchengemeinde hat mir bisher sehr viel Spaß bereitet. Die zukünftige Gestaltung des Gemeindehauses wird sehr anspruchsvoll werden, gerne will ich mich daran beteiligen. Positiv blicke ich auf die vergangenen Jahre zurück und werde mich auch für den künftigen KGR aufstellen lassen.  

Philipp Greiner
KGR St. Peter


Kirchenanzeiger Nummer: 31 / 5. September 2019

Generationenübergreifend

Weshalb bin ich schon seit knapp zehn Jahren KGR Mitglied, diese Frage stellt sich mir in letzter Zeit öfters, vor allem jetzt auch im Hinblick auf die Wahl ... Haisterkirch ist meine Heimat und wie der Name auch schon sagt, fest mit unserer Kirche verwurzelt. Nach jahrelanger Zugehörigkeit zu den Ministranten war es für mich eine Selbstverständlichkeit, sich in der Gemeinde zum Wohl aller einzubringen und wortstark einzusetzen. Mir macht es Spaß, die verschiedenen Anliegen aller Generationen zu diskutieren, Entscheidungen mit dem bestmöglichen Ergebnis zu treffen und diese dann umzusetzen.

Matthias Covic
KGR Haisterkirch 


Kirchenanzeiger Nummer: 29 / 1. August 2019

Meine persönliche Bilanz

Für mich ist die Mitgliedschaft im Kirchengemeinderat Verpflichtung und Freude zugleich; Verpflichtung, weil ich gewählt worden bin; Freude, weil die Arbeit Ergebnisse zeigt, manchmal direkt manchmal erst nach längerer Zeit (zum Beispiel Orgelrenovierung, Kinderecke, Kapellen Mittelurbach und Steinach, Kindergärten, Zusammenarbeit in der Seelsorgeeinheit).

Die Themen ermöglichen einen Einblick in das „Funktionieren“ der Gemeinde, erzeugen Dankbarkeit gegenüber den vielen Ehrenamtlichen, öffnen den Blickwinkel, machen neugierig auf etwas Neues.

Wichtig ist mir, neben den notwendigen Verwaltungsgeschäften das Religiöse nicht zu vernachlässigen, unsere Gemeinde weiter zu bauen, lebendig zu halten. Unser Leitgedanke „Wir wollen eine weltoffene, wahrnehmende, wertschätzende Gemeinde sein“ unterstützt uns dabei.

Maria Hirthe
Mitglied im KGR St. Peter





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 Am 22. März 2020 sind Wahlen. Gewählt werden die Kirchengemeinderäte für die Diözese Rottenburg-Stuttgart. Für die neuen Gremien gibt es einige Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr. Die wichtigsten erklärt jetzt Sherlock.


Grafik Waldsee BuntST. PETER

Bad Waldsee mit seinen knapp 20.000 Einwohnern ist geprägt durch seine einzigartige Lage zwischen zwei Seen, dem Schlosssee und dem Stadtsee. 926 wurde es erstmals urkundlich erwähnt als „Walchsee“ - „See der Walchen“. Heute gehören zu Bad Waldsee u.a. der Teilort Mittelurbach, Volkertshaus, Steinach, Haslanden, Steinenberg, Mattenhaus, Hittelkofen ... mehr

ST. PETER & PAUL

Reute ist seit 1971 ein Ortsteil der Stadt Bad Waldsee im Landkreis Ravensburg in Baden-Württemberg. Seit 2014 sind die Teilorte Reute und Gaisbeuren fusioniert. Heute zählt der Ort Reute-Gaisbeuren rund 4300 Einwohner. Zu Reute-Gaisbeuren gehören auch die Wohnplätze Durlesbach, Greut, Magenhaus, Obermöllenbronn, Stadel, Tobel, Untermöllenbronn. Ankenreute, Arisheim, Atzenreute, Dinnenried, Enzisreute, Haldensäge, Haldenhof und Kümmerazhofen. mehr...

Grafik Michelwinnaden Bunt

ST. JOHANNES EVANGELIST

Michelwinnaden ist mit seinen ca. 650 Einwohnern der kleinste Teilort der Stadt Bad Waldsee. Seit dem Jahr 1974 ist Michelwinnaden durch einen Eingliederungsvertrag Ortsteil der Stadt Bad Waldsee. Zur Ortschaft gehören auch die Weiler Michelberg und Lenatweiler ...mehr

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ST. JOHANNES BAPTIST

Haisterkirch, das 1832 - 1974 auch politisch eine selbständige Gemeinde war und seit 1975 zur Kurstadt Bad Waldsee gehört, liegt am Haisterbach. Zu Haisterkirch gehören u.a. die Wohnplätze Osterhofen, Ehrensberg, Graben, Hittelkofen, Hittisweiler, Bäuerle ...mehr